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PR Wochenrückblick KW42 – Die Highlights der Woche


PR Wochenrückblick KW42 – Die Highlights der Woche
17 Okt 2014

Ihr habt die Wahl: ob ihr Euch mehr für SEO, Content Marketing, Social Media, Online Marketing oder eher für die Empfehlungen von Eric Schmidt´s Präsentation „How Google Works“ interessiert, entscheidet Ihr ganz allein 🙂 Hier wird aber mit Sicherheit jeder fündig:

 

Radio4SEO verabschiedet sich

In dieser Woche verabschiedete sich Radio4SEO aus der SEO-Szene. Nach über 7 Jahren erfolgreichen Jahren ist in dieser Woche nun offiziell Schluss. Marco Janck begründete dies u. a. damit, dass der Wohlfühlfaktor SEO Stück für Stück beseitigt wird und zwar von Google. Für ihn ist es eine Tatsachenfeststellung, die ihn zu dem Entschluss gebracht hat, Radio4SEO einzustellen. „[…] Die wilden Zeiten hat es in den Abgrund gestürzt. Heute muss jeder viel mehr tun, um seine Stellung im Markt zu festigen. Dies bleibt in vielen Bereichen nicht folgenlos.“ – Radio4SEO sagt Tschüssikowsky.



 

Wir finden das sehr Schade, können aber die Entscheidung nachvollziehen. Vielen Dank für all die schönen Stunden!

Markus Hövener stellte in diesem Zusammenhang ebenfalls die Frage, in wie fern „solche Formate“ (Podcasts, Videos etc.) überhaupt noch Sinn machen. Insbesondere das Argument der fehlenden Zeit kann er nur zusprechen: „Wenn ich mir z. B. nach wie vor den Whiteboard Friday von Rand Fishkin anschaue, merke ich, dass mir die zehn Minuten dafür aber auch schon etwas weh tun“. In den letzten Jahren hat sich so einiges in der Branche getan: Eure Meinung ist gefragt: Welches Format müssen SEO-Informationen haben?

Diese Rankingfaktoren hat eine einzelne URL

Julian Dziki zeigte in dieser Woche einmal auf, wie vielschichtig die Suchmaschinenoptimierung eigentlich ist. Dazu nennt er einige, für das Ranking sehr wichtige Kriterien. Hierbei liegt der Fokus auf die Betrachtungsweise eines einzelnen Dokuments ohne die dort zugehörige Domain, wie z. B.:

                                          • Nennung des Keyword im Title (an erster Stelle)
                                        • Klickrate in den Suchergebnissen
                                        • Klickstream
                                        • Dateigröße des Dokuments
                                        • Aktualität des Dokuments (“Query deserves Freshness”)
                                        • Anzahl der Wörter im Dokument

 

Warum diese und viele weitere Faktoren so entscheidend sind, verrät er in dem Beitrag: „Diese Rankingfaktoren hat eine einzelne URL„.

 

Um Rankingfaktoren ging es in diese Woche auch bei MOZ, bzw. vielmehr um:

 

Rankingfaktoren für die lokale Google-Websuche 2014

MOZ stellte in dieser Woche die alljährliche Studie „Lokale Google Suche“ 2014 und deren Ergebnisse vor. Ferner wird hier von Experten Tipps zu lokaler Suchmaschinenoptimierung und deren einzelnen Rankingfaktoren gegeben. An vorderster Stelle der entscheidenen lokalen organischen Faktoren in diesem Jahr steht die Stadt und das Land im LandingPage-Title. Gefolgt von der Domain-Authority der Webseite. Aber auch die altbekannten H1/H2 Tags in LandingPages sollten nach wie vor mit auf dem Radar stehen:  Der absolute negative Rakingfaktor in diesem Jahr ist die Auflistung an einem falschen Standort. Weiterhin zu vermeiden ist Malware auf der Seite sowie Keyword-Stuffing im Geschäftsnamen: Zusammenfassend werden noch einmal die maßgeblichen Rankingfaktoren für die lokale Suchmaschinenoptimierung (insgesamt) dargestellt. Demnach gehören OnPage-Signale (21.0%), Link Signals (18,3%), externe lokale Links (15,5%) und My Business Signals (14,7%) zu den wichtigsten Kriterien bei der Bewertung von Seiten in der lokalen Suche:  Aber auch die Statements der Experten sind einen Blick wert. So sagt George Freitag beispielsweise:

The one thing I keep saying to clients and small business owners is that the most important business profile you have isn’t Yelp, Facebook, Google+ or even your Google My Business page. The profile you’re optimizing is the Google SERP for your business.

Wesentliche Entwicklungen und Veränderungen in der lokalen Suchmaschinenoptimierung, sowie Einzelheiten und Details zur Studie gibt es hier: The 2014 Local Search Ranking Factors.

 

 

How Google works

Insbesondere in der (SEO-) Arbeit mit Google ist es äußerst ratsam zu wissen, wie der Internet-Gigant (mit einem Marktanteil von 94,87% in Deutschland) so tickt. Die Arbeitsweise von Google wurde in dieser Woche eindrucksvoll von Eric Schmidt (Executive Chairman bei Google) anhand einer Präsentation erklärt. In einer Zeit, in der alles immer schneller voranschreitet, ist es für Unternehmen empfehlenswert, smarte-kreative Menschen an sich zu ziehen, die den Maßstab für den Erfolg ebnen. Was er genau damit meint, erklärt Schmidt in seinem Buch. Warum? Ganz einfach: In der heutigen Welt werden Technologien, Entwicklungen, Trends und Regeln im Alltag täglich auf den Prüfstand gestellt. Dank dem Internet werden Menschen (z. B. über mobile Endgeräte) besser aufgeklärt als je zu vor. Um da Schritt mitzuhalten, werden Unternehmen an immer neuere und schwierigere Herausforderungen gestellt. Google als maßgeblich Beteiligter dessen, weiß das und gibt entsprechende Regeln vor. Die Entscheidung ob man sich diesen Empfehlungen annimmt, liegt bei jedem Selbst 🙂

[slideshare id=40175706&doc=howgoogleworksfinal1-141012171037-conversion-gate01]

 

Gabriel bewundert Google

Netzpolitisches Streitgespräch zwischen dem deutschen Wirtschaftsminister Gabriel und dem Konzernchef von Google Eric Schmidt: Bei einer netzpolitischen Debatte am vergangenen Mittwoch in Berlin forderte der Minister eine Begrenzung von Googles Marktvorherrschaft. „Es ist ein fantastisches Unternehmen, aber man muss mal gucken, ob das Unternehmen eigentlich Spielregeln braucht und ich glaube, ja“. Schmidt hingegen wies die Kritik an der Macht des Internet-Riesen zurück und sagte u. a., dass Google keine persönlichen Daten verkaufe, sondern lediglich Werbeplätze. Unter dem Begriff „Datensouveränität“ fordert Gabriel ein Daten-Gütesiegel, um vertrauensbildende Maßnahmen zu verschaffen. Weiterhin sagte er, dass er Google bewundere: Google und die Datensouveränität.

 

 

Auszeichnung für einen digitalen Idealisten

Der Informatiker Jaron Lanier prägte wie kaum ein anderer den Begriff „virtuelle Realität“ und wurde mit einem Friedenspreis des deutschen Buchhandels für seine Verdienste ausgezeichnet. Lanier ist ein großer Kritiker der „digitalen Ökonomie“ und geht gegen das Geschäftsmodell von Internetfirmen wie Google und Facebook vor, bei denen massenhaft Daten von Nutzern gesammelt werden, um die damit verbundene Reichweite für kommerzielle Zwecke zu nutzen. Er befürchtet, dass der Reichtum so in den Händen von einigen Unternehmen komprimiert wird, anstatt in der breiten Mitte der Gesellschaft. „Wir brauchen eine neue Art von Balance“, fordert er: Friendenspreis für Jaron Lanier.

Denis Scheck war für die Sendung „Druckfrisch“ zur Frankfurter Buchmesse nach San Francisco gereist, um zwei hochkarätige Autoren zu interviewen. Dabei unterhält er sich mit Lanier über den Begriff „virtuelle Realität“ und die Verwandlung der Welt. Außerdem spricht Lanier über „die optimierte totalitäre Welt“, wie sie sein Kollege Dave Eggers in seinem Buch „Der Circle“ entwirft. Eggers entwirft eine Düstere Vision der Welt nach Google, Facebook und Amazon.

https://www.youtube.com/watch?v=plt8_xJewME

 

Tutorial: URL-Parameter Einstellungen in den Google Webmaster Tools

In den Google Webmaster Tools gibt es die Möglichkeit URL-Parameter einer Seite für das Crawling durch Google einzustellen. Das ist hilfreich, denn so kann Google u. a. Webseiten effizienter crawlen, indem einfach angegeben wird wie Parameter in ihren URLs entsprechend gehändelt werden sollen, wie Kai Spriestersbach in dieser Woche erklärte. URL-Parameter können häufig Duplicate Content erzeugen. Erkennt Google solche Inhalte auf der Webseite, kann das negative Auswirkungen auf das Ranking haben. Google hat zwar die Möglichkeit doppelte Inhalte zu clustern, allerdings oft nicht zuverlässig genug. Welche Möglichkeiten das Tool zur Kampagnen URL-Erstellung für die Lösung des Problems zur Verfügung stellt, welche gängige Parameter korrekt eingerichtet werden können und was es bei bekannten Problemen und Fallstricke zu beachten gilt, verrät der Beitrag: „URL-Parameter Einstellungen in den Google Webmaster Tools„.

 

Instagram wächst und wächst

Rund 20 Prozent aller Internetnutzer zwischen 16 und 64 Jahren weltweit haben, einer Analyse von Global Web Index, einen Instagram Account. Allfacebook.de stellte in dieser Woche eine interessante Infografik vor, die aktuelle Zahlen aus einer Studie präsentieren. Demnach sind über 75 Prozent der Nutzer im Alter zwischen 16 und 34 Jahre alt.

 

Facebook schlägt YouTube: 1 Milliarde mehr Video Views im August

Facebook hat im Video-Bereich extreme Zuwächse zu verzeichnen. Wie Onlinemarketing.DE berichtet, hatte der Facebook-Konzern allein im ersten Monat des Jahres 12 Milliarden Video Views. Facebook legte den Fokus verstärkt auf Video-Advertising, was sich nun auszahlt: Laut comScore generierte Facebook im August eine Milliarde mehr Video Views als YouTube: Facebook schlägt YouTube: 1 Milliarde mehr Video Views im August.

 

Hacker wollen 7 Millionen Dropbox-Konten kompromittiert haben

Wie in dieser Woche bekannt wurde, gelang es Hackern offensichtlich Dropbox-Accounts gehackt zu haben und zwar im großen Stil. Rund sieben Miilionen Accounts sollen allen Anschein nach geknackt worden sein. Als Beweismaterial wurden hunderte Email-Adressen mit den dazugehörigen Passwörtern im Netz veröffentlicht: Bis zu sieben Millionen Nutzerdaten gestohlen. Die Diebe stellen Forderungen in den Raum Bitcoin-Spenden erhalten zu wollen, um von weiteren Veröffentlichungen Abstand zu halten. Der Anbieter Drobox hingegen versichert in einer öffentlichen Stellungnahme: „Ihre Daten sind sicher, Dropbox wurde nicht gehackt.“ Dropbox-Nutzern wird geraten ihr Passwort zu ändern. Dropbox-Hack


27 Copywriting Formulas That Grab Readers’ Attention

Storytelling ist ein wesentliches Element um Leser in den Bann von gelungenem Content zuziehen und Engagement zu fördern. Wie kann dieses Element als Teil des Content Marketing sinnvoll genutzt werden, um Blogbeiträge zu verfassen, die genau darauf abzielen sollen? Und wie kann man packende Geschichten in Social Media publik machen, insbesondere dann, wenn man nur 140 Zeichen zur Verfügung hat? Mit dieser Fragestellung beschäftigte sich Kevan Lee, der dazu einen gelungenen Beitrag verfasst hat und dort sogenannte Copywriting-Formeln vorstellt, die sich im Promoting von Blogpostbeiträgen in der Social Media bewährt haben. Wie wird man zum Geschichtenerzähler mit nur 140 Zeichen wird: Copywriting Formulas.

 

 

How to Get Started With Inbound Marketing

Die folgende Präsentation gibt einen schnellen Überblick in eine Einführung in Inbound Marketing. Das Konzept „Inbound Marketing“ wird hier näher vorgestellt und verdeutlicht dies anhand von Beispielen für Inbound-Leads die in einen tatsächlichen Kauf enden. Wichtige Vorgehensweisen für das Bloggen, Social Media, LandingPages und Call-to-Actions:

[slideshare id=26974695&doc=10-2013-inbound-overview-v2-131008070919-phpapp01]

 

Kölner SEO Stammtisch in Berlin

Da Herr Roßbacher den SEO Day in Köln am letzten Donnerstag dieses Monats verlegen muss, rächen sich die Berliner bitterlich und verlegen den Kölner SEO Stammtisch nach Berlin, und zwar auf den 3. Donnerstag dieses Monats. Am 23.10.2014 heißt es somit wieder „kommunikativ und gut gelaunt in Paules Metal Eck“ ab 19:30 Uhr. Weitere Informationen gibt es hier: berlinblob.de.

Header Berliner SEO Stammtisch

 

 

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Christoph Metz

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