Newsletter

PR Wochenrückblick KW16 – Die Highlights der Woche


PR Wochenrückblick KW16 – Die Highlights der Woche
17 Apr 2014

Am Wochenende ist es wieder soweit: Das Tierchen mit den langen Ohren kommt vorbei und versteckt fröhlich Ostereier. Die Familie trifft sich, Kinderaugen funkeln… Damit es in den ruhigen Minuten zwischendurch nicht langweilig wird, habe ich mich schon diese Woche auf die Suche gemacht. Statt Ostereier waren natürlich die interessantesten Online Marketing News mein Ziel. Viel Spaß dabei und schöne Osterfeiertage!

Erster Screenshot von Google Collections aufgetaucht

Bereits letztes Jahr gab es Hinweise auf einen neuen Google-Dienst mit der Bezeichnung Google Collections, und jetzt gibt es endlich auch einen ersten Screenshot. Bei Florian Kiersch können wir bereits eine Bildersammlung bestaunen.

Mit Google Collections lassen sich Fotos aus der Bilder-Suche zu einer Sammlung zusammenfassen, mit einer eigenen Beschreibung und weiterem Content versehen und in Alben verschieben. Ein Blick in die URL von Collections verrät, dass es sich erst einmal um eine Erweiterung der Bildersuche handelt, mit der man einzelne Bilder und Suchergebnisse in eine neu erstellten Galerie bzw. Kollektion zusammenfassen kann.

Einen weiteren Beitrag dazu findet ihr bei googlewatchblog.de

 

Sind Domainnamen aus einem real existierenden Wort noch sinnvoll?

Vor kurzem veröffentlichte seo-united einen interessanten Beitrag, warum es in manchen Fällen keine so gute Wahl mehr ist, einen Domainnamen aus einem real existierenden Wort mit nur drei Buchstaben zu wählen.
Dazu wurden weg.de und aldi.de miteinander verglichen. Das Testergebnis gibt’s hier.

 

Wie Content die Kaufentscheidung der Besucher beeinflusst

Auf t3n wurde diese Woche eine interessante Studie zum Thema Kaufentscheidung veröffentlicht. Dabei wurden folgende Punkte untersucht: Wie lassen sich Kunden von Marken-, Experten- und Nutzer-Content leiten und welche Form beeinflusst die Kaufentscheidung am stärksten?
Für die Studie des Marktforschungsunternehmen Nielsen hat man sich mit verschiedenen Content-Typen befasst . Diese wurden wie folgt definiert:

Marken-Content: Inhalte, die auf den hauseigenen Webseiten angeboten werden, wie Unternehmens-Blogs oder Produktseiten
Experten-Content: Beispielsweise Testberichte und andere Beiträge von unabhängigen Webseiten und Blogs zum eigenen Produkt
Nutzer-Content: Beiträge von Nutzern in Foren, sozialen Netzwerken oder auf Feedback-Kanälen von Online-Shops

Die Ergebnisse der Studie zeigen sehr deutlich, dass vor allem Käufer am stärksten auf Experten-Inhalte reagieren. Die Kaufentscheidung stieg um 38 Prozent mehr an als bei Marken-Content und 83 Prozent mehr als bei Nutzer-Content.

Die ganze Studie gibt’s bei hier, allerdings erst nach Eingabe von ein paar persönlichen Angaben. 😉

 

Weniger ist manchmal mehr

Wenn es um die Conversion-Rate-Optimierung und Landing-Pages geht, hört man öfter den Satz weniger ist mehr. Aber was bedeutet „weniger“ eigentlich? Dieser Frage ging
Stefanie Grieser von unbouce.com in ihrer aktuellsten Case-Study nach. In einer Reihe von Tests zeigt unbounce.com welche Änderungen mehr Conversions erzeugen.

Eine schöne Zusammenfassung, welche Auswirkungen die Reduzierung von Optionen auf die Conversion-Rate haben, gab es auch vor Kurzem auf quicksprout.com

 

Mit Markenbildung im Online Marketing erfolgreich sein

Diese Woche ging Carsten Koller von rankingcheck der Frage nach, warum Markenbildung ein bedeutendes Element einer langfristig erfolgreichen Online Marketing Strategie sein kann und welche interessanten Möglichkeiten das Internet für die Markenbildung bereithält.
Gerade Unternehmer in kompetitiven Branchen sollten mit Zunahme der Wettbewerber ihre Markenkommunikation anpassen. Viele Strategien aus dem klassischen Marketing lassen sich efolgreich auf die Online-Welt adaptieren und können so zum Bestehen einer Marke beitragen. Carsten erklärt sehr anschaulich welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen und welcher Kanäle man sich bedienen muss, um in Zukunft eine nachhaltige Online-Strategie umzusetzen.
Bevor man sich allerdings in den Prozess der Markenbildung stürzt, gilt es erstmal herauszufinden welchen Herausforderungen Marken im Internetzeitalter gegenüberstehen. Das und vieles mehr verrät Euch Carsten in seinem super Artikel.

 

Keine Suchanfragedaten mehr für Anzeigeklicks

Letzte Woche berichtete wir schon darüber, dass es bald auch „not provided“ bei der Auswertung der Anzeigeklicks für Adwords in Webanalysetools geben wird. Martin Röttgerding von den internetkapitänen zeigte diese Woche einige Lösungsansätze, wie man ohne die Suchanfragedaten trotzdem Rückschlüsse auf Keywords ziehen kann:

• In der Ziel-URL der Anzeige wird ein spezielles Tag hinzugefügt. Wenn anschließend eine Anzeige geklickt und die Website besucht wird, zeichnet ValueTrack bestimmte Details zur Anzeige in der URL auf. Dazu gehören beispielsweise das Keyword, das die Schaltung der Anzeige ausgelöst hat.
Per Auto-Tagging wir die übergebene Klick-ID ausgelesen und dann über die AdWords-API das zugehörige Keyword aus dem Click-Performance-Report besorgt.

Den ganzen Artikel findet Ihr hier. Eine ausführliche Anleitung, wie Ihr die URL-Tagging-Funktion ValueTrack verwendet findet Ihr in der Adwords-Hilfe.

 

Google bekommt Flügel

Am Montag gab Google bekannt den Drohnenhersteller Titan Aerospace zu übernehmen, an dem auch Facebook interessiert gewesen sein soll. Das 20-Personen-Start-Up entwickelt düsenfliegerähnliche Drohnen, die für besonders große Höhen spezialisiert sind. Künftig soll Titan an Googles Project Loon mitwirken und den Suchmaschinengiganten dabei unterstützen, mit Hilfe ihrer Technologie mehr und mehr Menschen weltweit über den Luftweg an das Internet anzuschließen.

 

Nachtrag: häufigste Fehler href-lang

Letzte Woche berichtete Christoph schon über die häufigsten Fehler beim Einsatz des href-lang Attributs. Passend zum Thema gab es diese Woche bei moz einen sehr ausführlichen Arikel von David Sottimano. Er zeigt u.a wie man durch Änderung der Google Suchparameter die internationalen Suchergebnisse in seinem Land angezeigt bekommt und so z.b einen spanischen Nutzer in den USA nachzuahmen. So lässt sich schnell überprüfen, ob die ausgegebene Domain auch in der richtigen Sprache oder in der regionalen URL angeboten wird.
Zu dem geht er der Frage nach, was das hreflang tun soll und was nicht. Sehr interessant sind die vielen Casestudies angefangen von cnn.com bis hin zu ridigit.com. Selbst der Google Play-Store wird nicht verschont. Anschaulich wird das Verhalten der Crawler dargestellt und welche Auswirkungen falsche Sprachwerte für eine Länderdomain haben.

 

Wie bekomme ich gute Rankings in der Google Bidlersuche?

Zu dem Thema gibt es ja nun schon unzählige Beiträge, aber vor kurzem veröffentlichte Martin Missfeldt ein Update seiner Infografik aus dem Jahr 2012.Diesmal auch mit einer Gewichtung der Faktoren. Die Infografik stellt er auch noch als Druckversion zur Verfügung. Wem die Grafik nicht genug Informationen enthält, der kann unter der Grafik noch weitere Hinweise zum Optimieren der Bildersuche nachlesen.

 

Will Google verschlüsselte Webseiten bevorzugen?

Laut Informationen des Wall Street Journals soll Matt Cutts einen solchen Plan angekündigt haben und auch schon intern diskutieren Entwickler bei google offenbar darüber, verschlüsselte Webseiten bei den Suchergebnissen höher ranken zu lassen. Matt Cutts hatte auf einer Konferenz über die interne Diskussion berichtet. Google habe auf Anfrage aber nichts bestätigt.

Webseitenbetreiber sollten jetzt aber nicht in Panik verfallen und sich SSL-Zertifikate besorgen, denn bisher handelt es sich nur um eine Idee von Googles Matt Cutts. Er beruhigte aber gleichzeitig auch die Webmaster, die nicht die Absicht haben ihre Domain zu verschlüsseln. Auch wenn die Verschlüsslung in Zukunft in das Ranking einfließen könnte und eine hohe Gewichtung bei der Bewertung der Domain hätte, ist die Verschlüsselung natürlich kein Indikator für die Qualität einer Webseite.

Google scheint noch ganz am Anfang, weshalb nicht schnell mit einer Änderung zu rechnen ist.

 

Matt Cutts neuestes Webmasterhelp-Channel Video

Diese Woche ging Matt Cutts der Frage nach, ob Google 404- und 410-Statuscodes unterschiedlich behandelt?

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=xp5Nf8ANfOw&w=560&h=315]

Beide Statuscodes sind sich sehr ähnlich, weisen doch einen wichtigen Unterschied auf: Ein 404 tritt im Gegensatz zu einem 410 Statuscode auch auf, wenn eine Seite zeitweise nicht zu erreichen ist. Ein 410 Fehlercode steht für „gone“, das die angeforderte Ressource nicht länger bereitgestellt und dauerhaft entfernt wurde. Ein 404er steht für eine angeforderte Ressource , die nicht gefunden wurde. Es kann sich aber auch um einen temporären Fehler handeln. Laut Matt Cutts berücksichtigt Google diesen Unterschied, wenn es auf solche Fehler stößt.

 

Doch wie behandeln die Crawler die unterschiedlichen Statuscodes?

  • Sobald ein Crawler einen 404 und auch einigen anderen 4xx-Fehler anzeigt bekommt, markiert Google die Seiten mit einem Vorbehalt und löscht sie nicht innerhalb der nächsten 24 Stunden.
  • Bei 410 Statuscodes wird die Seite direkt als nicht mehr vorhanden markiert, sobald der Google-Bot auf diesen Fehler stößt.

Wenngleich Seiten einen 404 oder 410 Statuscode ausgeben, kommen die Google-Bots noch einmal vorbei, um sicherzustellen, dass die betreffenden Dokumente oder Seiten tatsächlich gelöscht wurden. Der Grund dafür ist, dass solche Fehler auch auf einen Serverfehler oder Hackerangriff basieren können.

 

…und noch ein Webmasterhelp-Channel Video

In seinem zweiten Video beantwortet Matt Cutts die Frage: Was sind die größten SEO-Mythen, die ihr immer wieder hört?

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=gJ9Xt5PohgU&w=560&h=315]

Einer der größten SEO-Mythen ist, das man mit gekauften Anzeigen höher rankt. Es gibt sogar die entgegengesetzte Theorie, dass man bessere Rankings bekommt, wenn man keine Werbung schaltet. Eine weitere Mythe ist das Google stetig Veränderungen am Algorithmus vornimmt, damit man als User gezwungen wird Anzeigen zu kaufen.
Matt Cutts sagt dazu, dass sich Google schon immer vorgenommen hat, sehr gute Suchergebnisse zu liefern, damit die Nutzer glücklich sind und auch wiederkommen.
Denn glückliche User sind loyale User. Er betont nochmals das Google keine Algorithmus -Änderungen vornehmen will, um Nutzer dazu zu bewegen Anzeigen zu kaufen. Wenn man Anzeigen kauft, wird es die Rankings nicht verbessern, aber auch nicht negativ beeinflussen, wenn man es nicht tut.

Ein weiterer Tipp ist niemals aufzuhören selbstständig zu denken. In vielen Fällen verfallen die Leute dem Gruppendenken und folgen einem bestimmten Trend. Beispielweise sind dann für einen bestimmten Zeitraum Artikelverzeichnisse die vermeintlich beste Methode um auf Platz 1 zu ranken oder ein halbes Jahr später sind es Gastartikel. Wenn es eine Möglichkeit geben würde, um online viel Geld zu verdienen, dann würden die Leute das selbst nutzen, anstatt die Lösung in einem eBook zusammenzufassen und zu verkaufen beziehungsweise eine Software zu bauen, die das anbietet. Er rät dazu sich nicht zur sehr von dem Gruppengedanken beeinflussen zu lassen und sich lieber an Googles Zielen auszurichten, die besten Suchergebnisse zu präsentieren. Denn wer schummelt, arbeitet gegen den Algorithmus und letzten Endes gegen die Google-Nutzer.

 

Google bestätigt das Scannen von E-mails

Wie kürzlich in einem Beitrag auf mobiflip.de bekanntgegeben wurde, wird der Suchmaschinenanbieter Google in Zukunft die Mails seiner Gmail-Nutzer automatisch nach Stichwörtern scannen. Google will mit den erhaltenen Daten zielgruppengerechte Werbeanzeigen generieren. Das geht aus einer Änderung in den Nutzungsbedingungen von Google hervor. In dem hinzugefügten Absatz heißt es:

„Our automated systems analyze your content (including emails) to provide you personally relevant product features, such as customized search results, tailored advertising, and spam and malware detection. This analysis occurs as the content is sent, received, and when it is stored.“

Google will mit einem automatisierten System alle Inhalte (inklusive E-Mails) der Nutzer analysieren, um daraus unter anderem auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Werbung zu generieren.[…]

Es werden gesendete und empfangene Mails sowie Mail-Entwürfe gescannt. In den USA hatte es zahlreiche Beschwerden wegen der Scan-Praxis gegeben, die Google mit entsprechenden Klagen vor Gericht damit konfrontierten. In der deutschen Version der Nutzungsbedingungen ist dieser Abschnitt noch nicht zu finden. Es ist abzuwarten, ob die Änderungen auch hierzulande durchgeführt werden.

 

Ein Blick in die Zukunft: Google plant Kontaklinsen mit Kamera

Da ist die Datenbrille Google Glasses noch nicht mal im offiziellen Verkauf gelandet, beantragt der Suchmaschinengigant schon das nächste Patent: Das Internetunternehmen arbeitet an Kontaktlinsen, die Mini-Computer integriert haben. Die Patente beschreiben eine Vielzahl von Möglichkeiten die in ferner Zukunft Realität werden könnten. So wäre es möglich mit einer Kontaktlinse, in der sich eine Reihe Sensoren befindet, sich mit einem Smartphone, Smart-TV oder dem Bordcomputer des Autos zu verbinden. Mit einer Blinzelbewegung des Auges könnten man die angeschlossenen Geräte steuern. Klingt utopisch, könnte aber in ferner Zukunft Realität werden. Welche Möglichkeiten man hat und wie wild 😉 die Zukunft wird, beschreibt Björn Tantau in seinem Beitrag zum Thema.

Google und bing mit linkedin snippets

Die Suchergebnisse für Google und Bing binden jetzt auch Rich Snippet Daten von LinkedIn ein. Jenifer Slegg von Search Engine Watch berichtet, wenn man in der Google-Suche nach einer bekannten Person kombiniert mit dem Wort LinkedIn sucht, wird diese Person in den Suchergebnissen mit zusätzlichen Rich Snippet Daten angereichert: Daten mit Job-Titel, dem Arbeitsort, und deren Standort werden angezeigt.
Bei Google ist die Darstellung auf Arbeitsort und Berufsbezeichnung eingeschränkt. Sucht man dagegen bei Bing, werden zusätzlich die Branche und die Anzahl der jeweiligen Verbindungen.
angezeigt.

Frohe Ostern!

Share

alexander nawka

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *