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PR Wochenrückblick KW12 – Die Highlights der Woche


PR Wochenrückblick KW12 – Die Highlights der Woche
21 Mrz 2014

ACHTUNG! Wir drehen, Wochenrückblick die 12., Ton und Kamera ab und Action! —-

 

Diese und nächste Woche vertrete ich (Alexander Nawka) unseren Protagonisten Christoph Metz, bekannt als „Master of Wochenrückblick“. Christoph macht Urlaub und ich übernehme die Regie. Natürlich gab es auch diese Woche wieder einige Highlights, die wir Euch nicht vorenthalten möchten. Neben aktuellen Online Marketing News und hilfreichen Denkanstößen, gibt es wie immer auch Hintergrundinformationen und nützliche Tipps für die Praxis.

 

Wirbel in der deutschen SEO-Szene wegen efamous Abstrafung

Am vergangenen Freitag nannte Matt Cutts efamous nun offiziell in einem seiner Twitter-Posts. Schon vor einigen Wochen hatte er angekündigt gegen ein agenturinternes Netzwerk vorzugehen, welches die Webmaster-Richtlinien verletzt habe.

In einem exklusiven Interview auf seo-day.de mit Fabian Rossbacher von efamous wurde nun bestätigt, dass einige der Domains aus dem Expired-Domains Netzwerk aus dem Index verschwunden sind. Damit dürfte jedem klar sein, dass das Betreiben von technischen Linknetzwerken nicht mehr zeitgemäß ist und Google in Zukunft noch weiter gegen Linknetzwerke vorgehen wird. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung sollte wohl kein Zufall sein. Erst letztes Wochenende fand die SEO Campixx in Berlin statt, bei der sehr viele Köpfe aus der SEO-Szene zusammentrafen. Die Meldung sorgte für ordentlich Gesprächsstoff:

Weitere Warnungen folgten auch für spanische und italienische Netzwerke, die gegen die Qualitäts-Richtlinien von Google verstoßen.

 

 

Verlogene Links und Suchmaschinenmanipulierer

Passend zu diesem Anlass ließ es sich auch unser Chef Jan Kutschera nicht nehmen, seinen Standpunkt bezüglich der aktuellen Entwicklungen deutlich zu machen. In seinem Artikel: Verlogene Links und Suchmaschinenmanipulierer fragt er, welche Strategie nun eigentlich dahintersteckt bzw. wie sinnvoll die derzeitigen Aktionen von Google sein mögen.

Google Wars: Das Imperium schlägt zurück…

Matt Cutts warnt erneut vor Gastbeiträgen als SEO-Maßnahme. Auf seinem Twitteraccount veröffentlichte er am 19. März folgenden tweet:


Matt will mit seinem Webspam-Team gegen ein großes Gästeblog-Netzwerk vorgehen, erwähnte allerdings nicht um welches Netzwerk es sich handelt. Man kann davon ausgegehen, dass das nicht genannte Netzwerk bald in den Webmastertools eine Benachrichtigung von Google bekommen wird.

Frühjahrsputz bei google?

Google räumt ordentlich auf: Nachdem die De-Indexierung von efamous-Domains für große Aufmerksamkeit sorgte, gab es diese Woche einige große Portale sowie Tageszeitungen, die einen starken PageRank-Verlust verzeichnen mussten. Das klingt im ersten Moment wenig interessant, aber im gleichen Zeitraum wurden einige neue GWT-Benachrichtungen versendet, welche über “Unnatürliche, eingehende Links” benachrichtigen. Mehr Infos und den vollständigen Artikel gibt’s hier im Blog von ads2people.

 

Neues vom Webmaster-Help-Channel…

Diese Woche fragte ein Fünfjähriger Matt Cutts 😉 („blind five year old“…“) wie man als Onlinehändler mit nicht mehr erhältlichen Produkten umgehen sollte.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=9tz7Eexwp_A]

Frage: How would Google recommend handling eCommerce products that are no longer available? (Does this change as the number of discontinued products outnumbers the active products?)

Matt empfiehlt unterschiedliche Herangehensweisen, abhängig von der Größe des Online-Shops:

  • Bei kleineren Unternehmen, die z.B. wenige handgemachte Produkte verkaufen möchten, ist ein Soft-404 die richtige Lösung. Interessierte Kunden könnten auf einer solchen Seite auf ähnliche Produkte hingewiesen werden.
  • Bei mittelgoßen Shops empfiehlt Matt einen Standard-404er. So verhindert man, dass potentiellen Besucher die Verfügbarkeit eines Produkts in den Suchergebnisseiten vorgetäuscht wird, nur um sie dann auf der Zielseite enttäuschen zu müssen.
  • Bei großen Online-Shops mit mehreren Tausend Produktseiten empfiehlt Matt sich das 2007 eingeführte Meta-Tag “unavailable_after” näher anzuschauen. Hiermit kann man Google darauf hinweisen, nach einem vorab definierten Zeitpunkt die Indexierung einzustellen. Mehr Infos findet Ihr in diesem Beitrag

Großes Update bei LinkResearchtools

Diese Woche gab Christoph C. Cemper viele neue hilfreiche Verbesserungen für LinkResearchTools bekannt. Unter anderem wird das beliebte Link Detox Tool zum Aufspüren und Klassifizieren giftiger, verdächtiger und guter Links mit weiteren Features versorgt. Nicht nur der Link Detox wird praktischer, sondern auch viele andere Teile der LinkResearchTools: Ein sehr gute Neuerung ist das Verbinden mit einem Google Webmaster Tools (GWT) Account und LRT. Dadurch erhält man die neuesten Links von Google in einer Vielzahl der LRT Tools. Die folgenden Tools werden mit zusätzlichen Links angereichert:

  • Link Detox (DTOX)
  • Link Alerts (LA)
  • Competitive Link Detox (CDTOX)
  • Competitive Landscape Analyzer (CLA)
  • Backlink Profiler (BLP)
  • Link Juice Recovery

Wer gerne mit Link-Alerts arbeitet, der kann jetzt „Google miteinbeziehen“ und damit die Tiefe der Link Detox Analyse erhöhen. Wie man Linkresearchtools mit Google Webmaster Tools verbindet und welche Neuerungen es gibt, lest Ihr hier auf der News-Seite von Linkresearchtools.

Google testet neue Shopping-3D-Ansicht

Kürzlich tauchten wieder dreidimensionale Darstellungen von Produkten innerhalb der Product Listing Ads auf. Google setzt damit seine Testreihe fort. Aktuell beschränken sich die 3D-Ansichten allerdings nur auf Google-Produkte, wie das Chromebook und das Nest-Thermostate. Doch wie sieht so eine Produktdarstellung aus?

 

 google shopping 3D-Ansicht nest thermostate

Klickt man auf das kleine „3D“-Icon öffnet sich ein Pop-up-Fenster mit der vollständigen Produktansicht. Der Benutzer kann jede Seite des Produktes anschauen, indem er das Produkt manuell mit der Maus dreht oder durch Klicken auf die einzelnen Produkt-Fotos die Sicht ändert.

Glenn Gabe von G-Squared Interactive entdeckte auch die 3D-Variante mit dem Chromebook. Den vollständigen Artikel zum Thema von Ginny Marvin von searchengineland findet Ihr hier.

 

Nein Mann! Ich will noch nicht gehen!

Als Shopbetreiber möchte man seine teuer eingekauften Besucher über SEA, SEO, Display und Co. gerne auch zum Kauf bewegen und nicht aufgrund mangelnder Usability, Nutzerführung, Informationsaufbereitung, Steuerbarkeit von Prozessen oder sinnlosen Abfragen wieder in die Flucht schlagen und hohe Bounce-Rates verursachen. Eric Sloan von unbouce gab 9 Landingpage-Design Tipps, die jeden zum Conversion-Hero machen 😉 Hier eine kleine Zusammenfassung:

  1. Wähle Kontrastfarben: Die Verwendung von Komplementärfarben stärkt die optische Wahrnehmung von Elementen der Landingpage.
  2. Verwende echte Fotos, anstatt Platzhalter: Testimonial von Käufern kann die Conversion-Rate deutlich erhöhen. Jedes Bild auf einer Landingpage sollte einen Zweck haben. Wenn es keinen Mehrwert bietet, sollte man es besser entfernen.
  3. Mit einem Blick den Besucher auf das Produkt fokussieren: Durch die Verwendung eines Foto von einer Person, die zu einer Überschrift oder dem beworbenen Produkt schaut, kann der Blick eines Besucher gelenkt werden.
  4. Verwende visuelle Hinweise wie Pfeile, um den Besucher zu steuern
  5. Bezahlte Anzeigen und Landingpages sollten aufeinander abgestimmt sein: Versuche ähnliche Farben, Bilder und Icons zu verwenden, um den Besucher nicht zu verwirren.
  6. Verwende helle Farben: Die richtige Farbe kann die Aufmerksamkeit steigern. Aber Vorsicht, die falsche Farbe kann genau das Gegenteil bewirken und sogar zum Abbruch des Besuches führen.
  7. Verwende ein Bild oder Diagramm: Manchmal ist es einfach zu schwer, ein Produkt zu erklären. Ein Bild kann Besucher dabei unterstützen die Vorteile eines Produktes besser zu verstehen.
  8. Mehr Aufmerksamkeit durch große Elemente: Durch die Verwendung eines großen Buttons kann die Aufmerksamkeit des Besucher auf dieses Element gelenkt werden, aber das muss nicht in alle Fällen zu einer Erhöhung der Conversion-Rate führen. Auch sollten nicht mehrere große Elemente Verwendung finden, da sonst die Wirkung eines einzelnen Elements verringert wird.
  9. Leerraum zum Strukturieren nutzen: Leerzeichen helfen nicht nur Design-Elemente auf der Landingpage zu organisieren, man kann damit auch Wichtiges hervorheben und die Lesbarkeit einer Seite verbessern.

Zum Thema Conversion-Rate Optimierung gibt es in Kooperation mit unbounce.com auch noch ein sehr gutes Webinar mit Rand Fishkin:

[vimeo 73346278 w=500 h=281]

Google-Suche in China verschlüsselt

Google Suche China versch

In China zieht Google nun auch nach und hat damit begonnen, Suchanfragen standardmäßig mit SSL-Verschlüsslung auszuliefern. Die Google Sprecherin Niki Christoff äußerte sich dazu per Mail: „Die Enthüllungen des vergangenen Sommers unterstreichen unser Bedürfnis, unsere Netzwerke zu stärken. Unter den vielen Verbesserungen, die wir in den letzten Monaten gemacht haben, ist die Google-Suche standardmäßig auf der ganzen Welt zu verschlüsseln“

Interview mit Rand Fishkin auf venture tv: SEO ist kaputt – und Google ist schuld!

André Vollbracht, Gründer von Venture TV, befragte SEO-Guru Rand Fishkin über die derzeitige Entwicklung im SEO-Markt. Er erzählt, warum klassisches SEO nicht mehr funktioniert und wer Schuld daran ist. Ein spannendes Interview für SEOs und für Gründer, die für ihr Startup eine möglichst gute SEO-Strategie erarbeiten wollen.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=zWP6n-VKWvQ&w=560&h=315]

 

Google liebt responsive Design

Das responsive Webdesign mittlerweile in aller Munde und schon zum Standard geworden ist, hält doch einige große Onlineshops nicht davon ab immer noch keine mobile-optimierte Version anzubieten. Obgleich die Zahl der mobilen Endgeräte zunimmt und damit auch die Zahl der Internetnutzer, die über ein solches ins Internet gehen. Dabei profitieren Webseiten von der optimierten Darstellung einer einzigen Webseite auf verschiedenen Endgeräten:

  • Es erhört die User Experience von Nutzern, die über ein mobiles Endgerät online gehen.
  • Auch die Bouncerate geht zurück, denn eine benutzerfreundliche Seite wird positiv wahrgenommen.
  • Bietet Vorteil gegenüber einer eigenständige Domain: Diese muss extra optimiert und gepflegt werden und wird zudem kaum ranken.
  • Webseiten im Responsive Design schonen Crawling-Ressourcen, und es können mehr Inhalte einer Webseite indexiert werden.
  • Backlinks beziehen sich stets auf eine URL und man muss nicht für mehrere Domains optimieren.
  • Shares in sozialen Netzwerken wirken gezielter, wenn sie sich jeweils nur auf eine URL beziehen.

Einen aktuellen Artikel dazu gibt es von Christian Kunz auf seo-suedwest.de inklusive einer sehr schönen Infografik zum Thema.

 

Neues Google Layout – neue Title-Guidelines!

In den letzten Wochen rollte Google das neue Design aus. Es erhöht die Schriftgröße der Titles in den SERPs und verringert damit die verfügbare Anzahl von Zeichen. Früher galt die Regel maximal 70 Zeichen für den Title Tag, damit nichts in den Suchergebnissen abgeschnitten wird. Eine feste Zeichenanzahl entscheidet aber nicht darüber, ob der Title gekürzt wird oder nicht. Für die Berechnung benutzt Google die Pixelbreite jedes einzelnen Buchstaben und summiert diese zu einer Gesamtbreite. Sobald diese ein Maximum überschreitet, wird der Title gekürzt und ein „…“ angehangen. Damit man mit dem neuen Google-Layout auch weiterhin gute Title erstellen kann, gibt es hier zwei Tools zum Testen:

1. Tag preview tool von moz.com und ein ausführlicher Artikel zum Thema titel-tag:
2. Torben Leuschner SERP-Preview-Tool

 

 

Die neue Webmaster Academy ist da!

Google veröffentlichte am Dienstag im offiziellen Google Webmaster Blog, dass die vor zwei Jahren gelaunchte Webmaster Academy nun um weitere Themen ergänzt wurde:

  • Making a great site that’s valuable to your audience (Module 1)
  • Learning how Google sees and understands your site (Module 2)
  • Communicating with Google about your site (Module 3)

Wer mehr dazu wissen will, sollte sich die neuen Module anschauen.

Hier gibt’s noch weitere Videos, wie Ihr gute Webmaster werdet 😉

 

Und noch eine Webmaster Channel-Frage…

Diesmal fragte ein japanischer Nutzer, wie der Googlebot mit mehreren Breadcrump-Navigationen auf einer Seite umgeht.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=HXEYryd3eAY&w=560&h=315]

Frage: Many of my items belong to multiple categories on my eCommerce site. Can I place multiple breadcrumbs on a page? Do they confuse Googlebot? Do you properly understand the logical site structure of my site?

Matt sagte, dass der Googlebot primär die erste Breadcrump-Navigation beachtet. Allerdings sollte man, wenn möglich, diese der Hierarchie der Seite entsprechend einrichten. Die Vewendung von mehreren Breadcumps ist nicht zwangsläufig ein Nachteil, laut Matt Cutts können diese Google sogar dabei helfen, Inhalte besser einzuordnen.

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alexander nawka