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Emma Therer – Junior Digital Marketing Manager International


Emma Therer – Junior Digital Marketing Manager International
13 Aug 2018

Mit ihren 24 Jahren ist Emma nicht nur ein Digital Native, sondern auch eine waschechte Europäerin. Aufgewachsen ist sie in Belgien, am Drei-Länder-Eck Belgien-Niederlande-Deutschland, studiert hat sie in Edinburgh, seit 2017 arbeitet sie in Deutschland, neben ihrer Muttersprache Französisch spricht sie fließend Englisch und Deutsch. Als Account Mangerin International hat sie damit quasi den idealen Job für sich gefunden. Was sie eigentlich werden wollte und warum sie ihr Handy gerne mal aus lässt, erfahrt ihr hier.

Kannst du dich noch an deinen ersten Tag bei uns erinnern?

Ja, sehr gut. Es ist auch noch nicht so lange her, ich arbeite seit März 2018 bei The Reach Group. An meinem ersten Tag war ich viel zu früh hier, es war noch kein anderer da. Das war schon ein bisschen lustig. Ich war außerdem viel zu schick angezogen. Ich hatte vorher für sechs Monate in einer klassischen Werbeagentur in Hamburg gearbeitet und da musste das so sein. Ich bin sehr froh, dass ich hier einfach in meinen normalen Anziehsachen kommen kann.

Gibt es einen besonderen Gegenstand auf deinem Schreibtisch?

Ich habe direkt an meinen Platz eine Postkarte aus Hamburg im Sonnenuntergang geklebt, weil ich wie gesagt vorher eine Zeit in Hamburg war und dort auch noch viele Freunde habe. Ansonsten mag ich es, relativ viel Platz auf meinem Schreibtisch zu haben. Ich versuche zumindest Ordnung zu halten. Das klappt nicht immer, denn ich mache mir gerne überall Notizen, aber in der Regel räume ich meinen Schreibtisch einmal in der Woche auf.

Kannst du dich an eine Zeit ohne Internet erinnern?

Schon. In meiner Kindheit hat das nicht wirklich eine Rolle gespielt, meine Eltern hatten zum Beispiel keine Smartphones. Heute sieht man ja manchmal Kinder in der U-Bahn die mit iPads spielen, sowas gab es nicht. Und ich bin ehrlich gesagt auch froh, dass es damals nicht so war.

Würdest du dich als handysüchtig beschreiben?

Nein. Manchmal mag ich es sogar sehr gerne mein Handy nicht zu benutzen. Ich war zum Beispiel mal sechs Woche auf einem Roadtrip und habe mein Handy so gut wie gar nicht gebraucht. Ich finde es schade, wenn man sich abends mit Freunden trifft und eigentlich immer irgendjemand am Handy ist. Denn am Ende zählt ja die Zeit, die wir wirklich miteinander verbringen und nicht durchs Handy.

Ich möchte es aber auch auf keinen Fall missen. Meine Familie wohnt in Belgien und ich kann selbst mit meiner Oma WhatsApp-Nachrichten schreiben. Ohne diese Techniken hätte ich wahrscheinlich wesentlich mehr Heimweh. Zwar schreibe ich gerne Briefe und Postkarten, weil ich glaube dass man sich freut wenn man diese bekommt, aber wenn ich nur darüber Kontakt mit meiner Familie halten könnte, wäre das schon was anderes.

Was wolltest du eigentlich werden?

Ich habe einen Master in Lingusitik und Germanistik. Ich habe sehr gerne studiert und auch erst überlegt an der Uni zu bleiben und zu forschen. Ich hatte auch in London schon einen Platz für einen zweiten Master und danach hätte ich meinen Doktor gemacht. Aber das Studium in Großbritannien ist sehr teuer und ich wollte nicht ewig abhängig von meinen Eltern sein. Außerdem finde ich es gut eine Pause vom Studieren einzulegen und ein paar berufliche Erfahrungen zu machen. In ein paar Jahren kann ich immer noch entscheiden, ob ich wieder an die Uni möchte. Jetzt will ich arbeiten und Geld sparen, um die Welt bereisen zu können. Aber wer weiß ich bin noch jung, vieles ist möglich.

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Laura Rademacher
Laura Rademacher

Marketing & PR