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Die Woche 47 im Online Marketing


Die Woche 47 im Online Marketing
20 Nov 2015

Interessante Entwicklungen, Prognosen und aktuelle News aus der Online-Marketing-Branche haben wir wie immer in unserem Wochenrückblick zusammengefasst und für Euch kompakt aufbereitet. Viel Spaß mit unserer „Woche im Online Marketing“.

Neue Form des Online-Trackings zeigt, wie skrupellos Marketer inzwischen nach Nutzerdaten fischen

Cross-Device-Tracking ist momentan ein großes Thema im Online Marketing. Im Kern geht es darum, die Aktivitäten auf verschiedenen Endgeräten einem einzelnen Nutzer zuzuordnen, um so zum Beispiel Werbewirksamkeitsstudien oder Affiliate-Tracking durchführen zu können.

Das Online-Magazin t3n zeigte in dieser Woche, welche verschiedene Ansätze zum Cross-Device-Tracking derzeit existieren. Eine dieser Methoden steht jetzt im Fadenkreuz vieler Datenschützer: Das Tracking über Ultraschall-Signale. Hierbei werden Töne im Ultraschallbereich während eines Werbeclips ausgespielt. Diese Töne können vom menschlichen Ohr nicht wahrgenommen werden, Smartphones und Tablets hingegen erkennen sie.

Die Ultraschall-Signale führen dazu, dass ein Cookie auf dem Smartphone hinterlegt wird und so umfangreiche Nutzerprofile gerätübergreifend erstellt werden können. Der Nutzer bemerkt hiervon nichts, die Trackingsoftware wird heimlich über dritte Apps installiert:

Wow. Klingt wie ein Snowden-Leak, oder?

Posted by t3n Magazin on Montag, 16. November 2015

 

Einen Überblick über neue Ansätze und Lösungen für die digitale Kommunikation findet Ihr außerdem in unserem Post zum Thema Cross-Channel Advertising.

 

Buy-Buttons: Das Ende der Online-Shops?

Die sozialen Netzwerke entwickeln sich ständig weiter, und der neueste Trend scheint Richtung Social Shopping zu gehen: Durch sogenannte Buy-Buttons können Nutzer Produkte direkt aus dem Newsfeed heraus kaufen, ohne die App des Netzwerks zu verlassen.

Dies führt zu einem bruchlosen Nutzererlebnis und schützt vor nicht optimierten Webshops. Der große Verlierer dieser Entwicklung sind zwangsläufig die Online-Shops, die Traffic- und Umsatzeinbußen erwarten müssen.

Vorreiter beim Social Shopping ist Pinterest. Die Plattform hat bereits im Juni dieses Jahres in den USA die Buyable Pins eingeführt. Aber auch Twitter und Facebook testen bereits Buy-Buttons.

Mehr zu der Entwicklung vom Netzwerk zur Shopping-Plattform in dem Beitrag bei Internet World.

 

Fünf Wege für größere Erfolge bei Display-Kampagnen

In dem Magazin für Online Marketing ADZINE wurden in dieser Woche fünf Wege vorgestellt, die für größere Erfolge bei Display-Kampagnen sorgen können. Der Fortschritt der Zeit lässt Unternehmen immer kreativere Kampagnen erstellen, jedoch sind viele von ihnen nicht optimal, insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Markenaufbaus.

Das Erreichen von Zielen hängt letztendlich davon ab, wie ein Kunde eine Marke betrachtet. Um hier erfolgreich zu sein, sollten folgende fünf Punkte beachtet werden:

  • Die Festlegung von Filtern
  • Observation in Echtzeit
  • Optimierung für Nachfolgerkampagnen
  • Timing ist alles
  • Zusammenarbeit mit privaten Marktplätzen

Die Beurteilung der bestehenden Prozesse und die Einführung von Veränderungen als integraler Bestandteil der Unternehmensentwicklung? – adzine.de.

 

Neue Shopping-Metrik: Klick-Anteil

Der Anteil an „möglichen Klicks“ als neue ‎Metrik für Shopping-Kampagnen steht ab jetzt Werbetreibenden in ‎AdWords zur Verfügung. Hierbei kann abgeschätzt werden, in welchen Produktgruppen es Potenziale gibt.

Martin Roettgerding stellte in dieser Woche die neue Metrik vor: „Im Wesentlichen geht es bei der neuen Metrik darum, höhere Gebote aus Werbetreibenden herauszukitzeln. Optimierung, so wird hier suggeriert, bedeutet in erster Linie, bei niedrigen Klickanteilen die Gebote zu erhöhen.“.

Gebotssimulationen als Alternative? Die Antwort im Beitrag: Neue Shopping-Metrik: Klick-Anteil.

 

Das Content Polygon: Strategische Content Planung durch Kategorisierung

Es gibt bereits eine Reihe von Modellen, die dabei helfen sollen, den Durchblick bei der Formatvielfalt im Content-Marketing zu behalten. In diesem Zusammenhang stellt Robert Weller auf seinem Blog toushenne das Content Polygon vor. Hier werden Inhalte anhand ihres Nutzens eingeteilt. Das Modell verfügt über sechs Content-Kategorien:

• Story Content

• Curated Content

• Trust Content

• Community Content

• Conversion Content

• Highlight Content

Natürlich bestehen Überschneidungen zwischen den einzelnen Kategorien. Jedoch lassen sich jeder Kategorie spezifische Ziele zuordnen.

Für das Content-Marketing eines konkreten Unternehmens muss das Content Polygon anhand der Unternehmensziele so gewichtet werden, dass sich die unterschiedlichen Content-Arten gegenseitig unterstützen: 

Das „Content Polygon“ – Ich sitze aktuell an einem kleinen Modell zur Kategorisierung von Content hinsichtlich der…

Posted by toushenne.de – Robert Weller on Montag, 16. November 2015

 

Content Marketing: Sieben Schritte zum Erfolg

Erfolgreiches Content Marketing steht und fällt mit der passenden Strategie. Das ist sowohl im B2B- wie auch im B2C-Bereich der Fall. Ohne eine dokumentierte Content-Strategie fällt es schwer, Budgets zu rechtfertigen und Erfolge klar aufzuzeigen.

In einem Beitrag auf dem Start Talking Blog zeigt Meike Leopold, wie Content Marketer in sieben Schritten eine Strategie entwickeln können:

1. Das übergeordnete Ziel festlegen

2. Eine Story finden, die differenziert

3. Mut zur Nische zeigen

4. Stellung beziehen

5. Auf EINEN Kanal konzentrieren

6. Langen Atem mitbringen

7. Erst ein Fundament bauen, dann diversifizieren

Content Marketing nach dem Gießkannenprinzip funktioniert nicht. Nur eine klare Zieldefinition und eine konsequente und langfristige Umsetzung führen letztendlich zum Erfolg.

 

Internetwirtschaft weiter auf Wachstumskurs

Die Internetwirtschaft boomt und auch die Prognosen für die kommenden Jahre sehen die Branche als die am schnellsten wachsende in Deutschland, so die Studie „Die deutsche Internetwirtschaft 2015 – 2019“ von eco.

  • Umsatzsteigerungen der Branche bis 2019 um 60% auf 114 Milliarden Euro
  • Anzahl der Beschäftigten steigt von 243.000 (2015) auf rund 332.000 Euro (2019)
  • Umsatzgaranten: E-Commerce und Internet-Zugangsnetzwerke
  • Zugangsgeschäft boomt dank Mobilfunk
  • Bedeutungsgewinn von Paid Content
  • eco Verband hofft auf weiteren Ausbau der Infrastruktur

Weitere Prognosen, Zahlen und Fakten für die Branche gibt es bei ADZINE.

 

Bedeutung des Ausdrucks „Sponsored Post“ für viele junge Internetnutzer unklar

Beim Native Advertising spalten sich die Geister: Während die einen das Format als eines der effektivsten Mittel ansehen, in Zeiten von Banner Blindness und Ad Blockern Aufmerksamkeit zu erlangen, handelt es sich für andere schlichtweg um Schleichwerbung.

Viele Native Advertising Beiträge werden mit dem Begriff „Sponsored Post“ versehen. Laut eines Artikels des Statistik-Portals Statista versteht allerdings nur ein Drittel der 14- bis 35-Jährigen diesen Ausdruck. Mehr als ein Viertel geht davon aus, dass ein „Sponsored Post“ durch Spenden ermöglicht wurde.

Mit 51,3 Prozent spricht sich die Mehrheit der Befragten dafür aus, gekaufte Beiträge mit dem Wort „Anzeige“ zu kennzeichnen. Ob Werbetreibende sich für eine Kennzeichnung begeistern lassen können, die tatsächlich verstanden wird, ist allerdings fragwürdig.

Infografik: Bedeutung des Ausdrucks

 

In 5 einfachen Schritten zum effektiven Social Media Monitoring

Es gibt kaum ein Unternehmen, das heutzutage keine Social Media Präsenz hätte. Oftmals stellt jedoch die Erfolgsmessung ein Problem dar. Welche Daten sollen erhoben werden und was sagen sie genau aus? Hier möchte ein Beitrag auf dem Projecter Online Marketing Blog Abhilfe schaffen und stellt ein Konzept zum Social Media Monitoring in fünf Schritten vor:

1. Social Media Ziele definieren

2. KPI festlegen

3. Tools identifizieren

4. Ergebnisse in einen Report umsetzen

5. Maßnahmen ableiten

Die durch Social Media angestrebten Ziele können sehr unterschiedlich sein. Für ein Unternehmen kann zum Beispiel die Vergrößerung der Community im Mittelpunkt stehen, während ein anderes das Engagement der bereits bestehenden Fans erhöhen möchte.

Abhängig von den Zielen werden aussagekräftige KPIs festgelegt, die mit einer Vielzahl verschiedener Tools gemessen und in einem Report zusammengefasst werden. Anhand dieses Reports werden geeignete Maßnahmen abgeleitet, um die Social Media Aktivitäten weiterzuentwickeln.

Wie läuft Social Media Monitoring effizient ab? Welche Tools helfen, welche Messgrößen sind relevant und welche…

Posted by Projecter Online Marketing on Montag, 16. November 2015

 

Neue offizielle Facebook-Nutzerzahlen

Facebook veröffentlichte für das dritte Quartal die Zahlen und auch dieses Mal konnte erneut in allen Bereichen eine Steigerung erzielt werden.

  • 1,55 Milliarden aktive Nutzer
  • 900 Millionen WhatsApp-Nutzer
  • 700 Millionen Messenger-Nutzer
  • 400 Millionen Instagram-Nutzer
  • 1 Milliarde Menschen, die täglich auf Facebook aktiv sind

Weitere Zahlen des Quartalsberichts gibt es auf allfacebook.de

 

Google App versteht nun auch komplexere Fragen

Die Google Search App versteht mittlerweile deutlich komplexere Fragen als zuvor. So kann die App nun beispielsweise Fragen beantworten wie „Who was the U.S. President when the Angels won the World Series?“. Die Antwort hierauf ist George W. Bush.

Bisher konnte Google nur sehr einfach strukturierte Fragen beantworten. Die Antworten beruhen auf dem Knowledge Graph, mithilfe dessen Google Informationen und Entitäten verknüpft. Durch ein größeres Verständnis der Suchintention können diese Informationen jetzt effektiver abgerufen werden.

Eine weitere Verbesserung ist, dass Google jetzt auch Superlative und geordnete Listen besser versteht. Mehr zu der Entwicklung beim GoogleWatchBlog.

 

On the Street: Was ist eine SEO-Agentur?

Diese Woche erschien auch wieder eine neue Folge unseres Erklärformats „On the Street“. Dieses Mal haben wir gefragt: „Was ist eine SEO-Agentur?“. Alle Antworten, die wir bekommen haben, sowie eine ausführliche Erklärung im Beitrag von Martin Rauh auf unserem Blog.

 

SEO-Kennzahlen hinterfragt: Was zählt wirklich?

Auf Seokratie wurden in dieser Woche die wichtigsten Kennzahlen vorgestellt, die man in der SEO kennen sollte. Insbesondere in der SEO wird es immer schwieriger und komplexer, Entwicklungen und Erfolge zu messen.

Die Click Through Rate, also die Klickrate, ist beispielsweise äußerst hilfreich, wenn es darum geht, trafficstarke Keywords zu analysieren, jedoch im Bereich von Nischenmärkten eher weniger hilfreich. Der KPI Conversion Rate ist insbesondere für Shops dienlich, aber für Betreiber von Content-fokussierten Seiten eher weniger interessant. Welche Kennzahlen man genauer im Fokus seiner täglichen Arbeit haben sollte und welche KPIs sich für welchen Zweck eignen, verrät der Beitrag:  

Fehlerhafte und irreführende mobile Weiterleitungen – Was ist das?

Die mobile Suche wird angesichts der zunehmenden Verbreitung und Nutzung von Smartphones immer wichtiger. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die Frage nach der korrekten Weiterleitung von Desktop-Seiten auf mobil-optimierte Seiten.

Google warnt Webmaster davor, fehlerhafte oder irreführende Weiterleitungen zu verwenden und droht mit einer manuellen Abstrafung. Doch was genau versteht Google unter fehlerhaften und irreführenden Weiterleitungen?

Dieser Frage geht ein Artikel auf dem rankingCHECK-Blog nach. Demnach gelten Weiterleitungen als fehlerhaft, wenn nicht auf die mobile Version einer Desktop-Seite geführt wird, sondern auf eine andere Seite der Domain oder eine Fehlerseite. Ist ein bestimmter Inhalt noch nicht mobil-optimiert, sollte einfach die Desktop-Version angezeigt werden.

Irreführende Weiterleitungen liegen dann vor, wenn der Nutzer statt auf eine mobile Version direkt auf eine externe Domain geleitet wird. Dies sieht Google als ein Zeichen für gehackte oder betrügerische Websites an.

 

Quality Rater’s Guidelines 2015: „Mobile“ & „Needs Met“ im Fokus

In dieser Woche wurde von Jennifer Slegg bei TheSEMPost ein Beitrag veröffentlicht, der einen Einblick in die neuen Quality Rater’s Guidelines vom Suchmaschinenanbieter Google gewährt. Insofern die dort aufgeführten Informationen tatsächlich zutreffen, werden Suchanfragen mittlerweile in sechs große Bereiche kategorisiert:

  • Know Queries
  • Know Simple Queries
  • Do Queries
  • Device Action Queries
  • Local Queries
  • Multiple User Intent Queries 

Was diese Bereiche im Einzelnen bezwecken sollen, zeigt SEO United.

 

E-Mail-Marketing: Newsletter im Conversion Check

Newsletter im Conversion Check – Wie kann man den erhofften Klick am besten abfangen? konversionsKRAFT hat in diesem Zusammenhang die Newsletter von drei Parfümerien genauer untersucht.

Wie schafft man es in der Vorweihnachtszeit mit dem eigenen Newsletter im vollen Postfach der User zu punkten? Drei Beispiele und was man daraus lernen kann >> http://kKrft.ly/zR8

Posted by konversionsKRAFT on Donnerstag, 19. November 2015

Welche Bewertungskriterien wurden herangezogen? Hierzu dient das 7-Ebenen-Modell der Conversion, konkret:

  • Relevanz
  • Vertrauen
  • Orientierung
  • Stimulanz
  • Sicherheit
  • Komfort
  • Bewertung

Alle drei Beispiele punkten auf unterschiedliche Weise, die jedoch kontinuierlich verbessert werden können. Am besten eignet sich hierzu ein A/B-Testing. Aussagekräftige Betreffzeilen, psychologische Effekte oder die richtige Platzierung von guten Argumenten für „Sie als Anbieter“, sind nur einige von vielen Optimierungsstrategien für die Kundenbindung: Mehr erfahren.

 

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Christoph Metz