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Die Woche 27 im Online Marketing


Die Woche 27 im Online Marketing
03 Jul 2015

Herzlich Willkommen zur ersten Ausgabe von „Die Woche im Online Marketing“! Ab sofort berichten wir jede Woche über die neusten Entwicklungen rund um Content Marketing, Customer Journey und Performance. Dabei stellen wir lesenswerte Beiträge vor, die für Gesprächsstoff sorgten und hilfreiche Ansätze für die Umsetzung in der Praxis liefern sollen.

Für Unternehmen rückt der Mensch immer stärker in den Mittelpunkt

„Wir müssen uns mehr nach den Menschen richten, weil wir stärker von ihnen abhängen, als sie von uns. Sie haben die Qual der Wahl und können sich jederzeit von uns abwenden. Wie können wir sie also von uns überzeugen und für uns begeistern?“ – fragt Steve Vranakis von Google mit Blick auf die künftigen Herausforderungen für Unternehmen. Dabei steht eins fest: Eine der größten Aufgaben für Unternehmen wird es sein, herauszufinden, welche Rolle sie im Leben der Menschen überhaupt spielen und wo genau sie stehen. Um die Antwort darauf zu finden, sollte man sich zunächst einmal überlegen, wie man es schaffen kann, andere von sich zu überzeugen und Begeisterung auszulösen. Nur wer einen wirklichen Nutzen bieten kann und dies authentisch unter Beweis stellt, wird überzeugen: thinkwithgoogle.com.

 

Reputationsmanagement im Social Web

Angesichts der nahezu unbegrenzten Anzahl an verschiedenen Themen, Inhalten und Interessen im weltweiten Netz besteht die Notwendigkeit, sich von der Masse abzuheben und insbesondere, sich einen guten Ruf zu schaffen. Der eigene Blog kann äußerst hilfreich dabei sein, Reputation im Social Web aufzubauen, beispielsweise durch das Produzieren von nützlichem Content. Doch das Instrument Blog birgt seine eigenen Chancen und Risiken, wie Stefan Schütz in dieser Woche erklärt.

Mehr denn je verkaufen sich Produkte respektive Dienstleistungen heutzutage über Empfehlungen, über Personen, über Werte. Allein deshalb sollte das Streben nach einem positiven Image im Fokus und im authentischen Einklang mit den Zielen stehen.“ – Reputationsmanagement im Social Web.

 

Inbound Marketing funktioniert doch gar nicht!

„Inbound Marketing ist nichts weiter als ein leere Versprechung, eine naive Hoffnung, man könne auf das Verkaufen verzichten, und die Kunden würden ganz von selbst kommen“. So oder ähnlich klingen hin und wieder Argumente oder Kritiken, die in Bezug auf das Thema Inbound Marketing fallen. Zu unrecht, wie Peter Fuermetz in dieser Woche schreibt. „Kinderleichte Verkäufe“ gibt es eben nicht, auch nicht im Inbound Marketing, im Gegenteil: hubspot.de.

 

AdWords: Google geht gegen fälschlich geklickte Werbeanzeigen am Smartphone vor

Wie das Online Magazin t3n berichtete, geht Google gegen fälschlich geklickte Werbeanzeigen am Smartphone vor, um somit das Problem Fehlklicks einzudämmen. Viele Nutzer werden es kennen, wenn eine Werbeanzeige erscheint, man es wegklicken möchte, jedoch das „Schließen“-Kreuz zu klein ist, man es nicht trifft und dadurch die meist unerwünschte Werbeanzeige öffnet. Laut einer Statistik soll die Rate der Fehl-Klicks bei bis zu 50 Prozent liegen. Auch für Werbetreibende ist das mitunter ein nicht unerheblicher Faktor, der unnötige Kosten verursacht: 

 

 

Wie du Wertschätzung beim Networking zeigst

Claudia Dieterle hat einen lesenswerten Beitrag zum Thema Wertschätzung beim Netzwerken veröffentlicht. Gutes Benehmen im Social Web sollte genauso selbstverständlich sein wie im Alltag. Wer seinem Gegenüber mit Respekt und Wertschätzung entgegenkommt bzw. dieses zum Ausdruck bringt, kann die Chancen, die sich daraus ergeben, nachhaltig nutzen. Insbesondere beim Networking sollten daher einige grundlegende Tipps beachtet werden. Ein guter Leitfaden, der zeigt, wie repektvoller Umgang in sozialen Netzwerken funktioniert: zielbar.de.

 

Schneller ans Ziel – wie man die Customer Journey verkürzt

Wie man die Customer Journey effektiv verkürzen kann und welche Auswirkungen das auf SEA-Kampagnen hat, erklärte in dieser Woche Torsten Hubert auf konversionsKRAFT. Mithilfe eines anschaulichen Beispiels wird ein Modell vorgestellt, das ein besseres Verständnis vermittelt und zeigt, wie Einsparpotenziale zu berechnen sind. Ein „komplett unwissender“ Nutzer durchläuft verschiedene Phasen, bis er letztendlich als ein „treuer Kunde“ eingruppiert werden kann. Das Modell basiert auf Eugene Schwarz’s „The 5 Levels of Awareness“ in der die 5 typischen Phasen wie folgt lauten:

Phase 1: Unaware
Phase 2: Problem Aware
Phase 3: Solution Aware
Phase 4: Product Aware
Phase 5: Most Aware

Der Nutzer konvertiert nicht automatisch von einer Phase in die nächste, deshalb ist es notwendig, mehrere Touchpoints einzusetzen. Wie diese aussehen können, welche Herausforderungen es bei dieser Methode gibt und wie dadurch das Ziel erreicht wird, mehrere Phasen in einem Besuch zu bedienen und somit die Customer-Journey zu verkürzen, zeigt der Artikel: Schneller ans Ziel – wie man die Customer Journey verkürzt.

 



 

Der Kampf gegen Adblocker

Seit Längerem tobt ein Kampf zwischen Adblockern und Publishern bzw. Vermarktern. Eines der Argumente von Publishern ist, darf überhaupt in die Darstellung der eigenen Webseiten eingegriffen werden? Nun steht auch noch eine weitere Partei auf dem Plan, Adblock-Defender, die es ermöglichen, trotz installierter Adblocker Werbebanner auszuspielen. Die Beispiele zeigen, wie hart umkämpft der Markt ist und dass das Interesse auf eine schnelle Einigung bei dieser Problematik auf allen Seiten sehr groß ist. 

Online Marketing Rockstars beleuchtete das Thema näher, schaute sich das Startup von Ex-Googler Ben Barokas genauer an, das sich dem Kampf gegen Adblocker verschrieben hat, und ließ außerdem Adblock Plus zu Wort kommen. 

 



 

On the Street

In dieser Woche waren wir wieder auf den Straßen unterwegs! Das Format „On the Street“ ist um eine weitere Folge bereichert worden, in der ein Thema beleuchtet wurde, das besonders im Bereich der Conversion-Optimierung eine wichtige Rolle spielt: On the Street: Was ist eine Heatmap?  

 

 

Ziel dabei ist es herauszufinden, inwiefern Menschen, für die wir tagtäglich Informationsarbeit leisten, das Medium Internet verstehen und nutzen. Wir nehmen das Ergebnis zum Anlass, weiterhin Aufklärungsarbeit zu leisten.

Weitere Folgen:

Was ist SEO?

Was ist ein Crawler?

 

People Analytics: wie Google Daten für die Personalarbeit nutzt

People Analytics liegt derzeit voll im Aufwärtstrend. Jan Kirchner stellte in diesem Zusammenhang auf WOLLMILCHSAU drei Fallbeispiele vor, in denen der Suchmaschinenanbieter Google mithilfe von Datenanalysen verbesserte Entscheidungen auf Human-Resources-Ebene treffen kann. Was zeichnet eigentlich einen guten Manager aus? Welche Einstellungspolitik ist am besten für die Organisationsentwicklung? Fragen, die auf der Grundlage von fundierten Daten beantwortet werden. Interessante Einblicke, welche Wege datenbasierte Personalentscheidungen in Unternehmen künftig einschlagen können: 

 

Sehr spannend! Google zeigt, wie Ihr mithilfe von Daten Eure strategischen HR-Entscheidungen verbessert und wie sie selbst dabei vorgehen.

Posted by wollmilchsau on Mittwoch, 1. Juli 2015

 

In diesem Zusammenhang ist der Beitrag „6 spannende Anwendungsfälle für datenbasierte Personalentscheidungen“ ebenfalls zu empfehlen.

 

Marketing-Automation bei Kraft Foods: Vom Rezept zum Cookie

Kraft Foods setzt bei seiner Werbung größtenteils auf Content Marketing. Der Vorteil liegt darin, dass das Unternehmen fundierte Kenntnisse über Nutzerinteressen gewinnt und somit maßgeschneiderte Werbung anbieten kann, die unter anderem auch mithilfe von Real-Time-Bidding ausgespielt wird. Automatisierte Lösungen schaffen klare Persönlichkeitsprofile, wodurch zielgerichtete Werbung den verschiedenen Personas zugeordnet werden kann. Die Zusammenführung unterschiedlicher Daten-Quellen ermöglicht somit deutliche Verbesserungen in der Werbeeffizienz und der Markenwahrnehmung und sorgt dadurch letztendlich für eine höhere Kaufentscheidungs-Wahrscheinlichkeit: absatzwirtschaft.de.

 

“Solange Kooperationen authentisch sind, sehe ich darin keine Probleme” – Blogger-Interview auf Cision

Eine spannende Interview-Reihe, in der Top-Bloggerinnen zum Thema „Mütter“ zu Wort kommen, läuft derzeit auf Cision. Im folgenden Interview erklärt die Bloggerin Nina Massek u. a., welche Kooperationen für ihren Blog überhaupt Sinn machen oder warum Anschreiben in einigen Fällen sofort im Papierkorb landen. Sie betreibt einen Blog, auf dem sie über den Alltag mit ihrer Familie berichtet. Einen großen Stellenwert hat für Sie die „Leser-Blog-Bindung“ und die Nutzung der sozialen Netzwerke. Sie bietet mehrere Arten von Möglichkeiten zur Kooperation an. Welche Best-Practice-Tipps Sie in diesem Zusammenhang für PR-Profis hat, die mit ihr zusammenarbeiten möchten, zeigt der Beitrag auf cision.com.

 

Weniger Content, mehr Qualität!

Das weniger manchmal mehr ist, auch beim Content, erklärte in dieser Woche Andreas Qunikert in einem Plädoyer für mehr Qualitätscontent. Er spricht damit eine Thematik an, die viele mit Sicherheit bestätigen können. Die Content-Maschinerie läuft auf Hochtouren und anstatt auf die Qualität der Inhalte zu setzen, wird der Fokus bei so manchen nur auf eine höchstmögliche Frequenz gelegt. Somit gelangen viel zu viele inflationäre Inhalte ins Netz, mit denen man Zielgruppen keinen Gefallen tut. Warum eine Verknappung sogar den Reiz erhöhen kann zeigt der Beitrag: „Weniger Content, mehr Qualität!„.

 

5 Online-Marketing Basics, die dein Content Marketing besser machen

Franz Keim verschaffte in dieser Woche Klarheit über eine Thematik, in der verschiedene Disziplinen die Deutungshoheit für sich beanspruchen, Content Marketing. Anhand von Basics, die vorerst nichts mit Content Marketing zu tun haben, jedoch in der Wirkung einen positiven Einfluss erzielen, nennt er folgende Merkmale: Es geht nicht um kurzfristige Kampagnen, sondern um eine auf Dauer angelegte Strategie. Weiterhin soll auch das wichtige Ziel verfolgt werden, Nutzer dort abzuholen, wo sie konkret nach Lösungen suchen. Handlungsempfehlungen, wie und wo man ansetzen kann, bevor man überhaupt mit der Produktion beginnt, liefert franz-keim.de.

 

 

 

 

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Christoph Metz